Interdisziplinäre Workshopwoche Sommersemester 2014: 31.3.-4.4.2014

Vom 31.3. – 4.4.2014 findet die Interdisziplinäre Workshopwoche des Forums für das Sommersemester 2014 statt.
Auf Wunsch vieler Studierender liegt die Workshopwoche in der Woche vor Vorlesungsbeginn.

Damit Sie rechtzeitig planen können stellen wir die Workshopdozenten schon jetzt vor und geben Ihnen Gelegenheit sich ab Dienstag, den 11. Februar 2014
per Email unter forum@muthesius.de für einen Workshop anzumelden.

In allen Workshops gibt es noch freie Plätze.

Folgende Dozenten bieten einen Workshop an:
Wiebke Siem

Informationen folgen demnächst.

Jürgen Albrecht

Farbe und Licht

Themen und Fragestellungen

– Die Lichtfarben in der Natur
– Jahreszeitliche Verschiebungen der Töne
– Reflektionen der Sonne, Bewegungen von Licht und Schatten – Schwarz und Weiß
– was lehrt uns Künstlern die Astrophysik?
– Was sind Farben eigentlich?
– Nehmen wir sie alle identisch wahr?
– Farben als Mittel der Kommunikation
– Lebewesen der Tiefsee, die in absoluter Dunkelheit leben sind weiß oder durchsichtig – und blind
– Warum bin ich farbig und was signalisiere ich meiner Außenwelt damit?
– Farbsprache in der Tier- und Pflanzenwelt
– Was machen Farben mit Räumen?
– Wie kommt Lichtfarbe in den Raum?
– Entwicklung von Farbe und Licht zur Entstehung von Atmosphäre

Dementsprechende Powerpoint-Vorträge sind geplant, zum Anstoß möglichst lebendiger Diskussionen unter den Kursteilnehmern/ -innen. Vielmehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verlauten lassen, da ich gerade erst beginne, ein Konzept für den Workshop zu erarbeiten und möglichst große Freiräume für die Studierenden schaffen möchte. Ich freue mich auf deren Fragen und Anregungen, die Gemeinsamkeit im Erforschen.

Jürgen Albrecht
Geboren am 13.05.1954
1978 – 79 Studium der Freien Kunst an der Akademie der Bildenden Künste München
1979 – 85     Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg
1979 – 85     Studium der Philosophie an der Universität Hamburg
1985 – 88     Studium der Kunstgeschichte an der Universität Hamburg
1985 – 88 Studium der Musikwissenschaft an der Universität Hamburg
1988 – 89     Hamburger Arbeitsstipendium für Bildende Künstler 1993 – 94 Arbeitsstipendium Kunstfonds Bonn
2004     Projektsstipendium Stiftung Kunstfonds Bonn
2011 Workshop: Mensch, Raum und Atmosphäre Hochschule Ostwestfahlen-Lippe in Detmold
seit 1985     Nationale und internationale Ausstellungen

www.juergenalbrecht.com

Julienne Jattiot

Informationen folgen demnächst.

Luis Mejia

A Dark Horse und der Grund hinter dem eigenen Medium

Unter einem Dark Horse versteht man eine wenig bekannte Person oder Sache, deren Erfolg in einem Wettbewerb überrascht. Der Begriff stammt aus dem Milieu der Pferderennen und bezeichnet ein Pferd, auf das nicht gesetzt wurde und das unerwarteter Weise gut abschneidet oder sogar gewinnt. Als Analogie dazu soll der/die Studierende im Workshop ein Medium oder eine Disziplin wählen, mit der er/sie wenig vertraut ist oder zumindest davon ausgeht. Diese kann mit der eigenen „Königsdisziplin“ kombiniert werden, falls gewünscht, der Fokus sollte jedoch deutlich auf dem Dark Horse liegen. Dementsprechend wird sowohl eine in/direkte Konfrontation mit dem eigenen Arbeitsformat und den damit verbundenen Beweggründen als auch die Suche nach unbekannten Seiten und verborgenen Talenten gefordert. Es handelt sich um ein bewusst zeitlich begrenztes „Experimentarium“, das auf eine fristbezogene Gestaltung des Dark Horse eines jeden Teilnehmers abzielt und dadurch einem Aufschub dieser Suche entgegen wirkt. Als Antithese des Epigonalen, die kontinuierliche Redefinition und Umformatierung der Selbsterfindung.

– Post tenebras lux –

Lvis Mejía
As a contemporary musician and intermedia artist, his works take on multiple forms and expressions such as audiovisual performances, acousmatic and electronic music, conceptual art and multimedia installations, as well as film. Mejía composes time based media considered as an homogenous mixture of different digital generated structures, analogue engines, programming, a variety of hybrid objects and instruments triggered by the most essential contiguity where thoughts, aesthetics, emotions and art, converge and blossom. Comprehending Art as autopoietic and unique instance, Mejía defends vehemently the idiosyncratic idea of reaching „Absolutism“ and holism through art itself, this, as end result of the act and practice itself. An all-embracing art form. Minimal and complex coexist there.

www.luismejia.net

Sven Klomp

Aufmerksam für das Gewöhnliche
Ein Ausstellungsprojekt.

Wir werden auf eine Wahrnehmungsreise durch die Stadt gehen.
Objekte, Geräusche, Gedanken sammeln.
Geschichten formulieren.
Und mit einfachen Mitteln unseren Weg inszenieren.

Sven Klomp
1973 in Düsseldorf geboren, diplomierte 2000 in Architektur an der FH Düsseldorf.
Anschließend arbeitete er bis 2005 als freier Szenograf in Berlin. Er betreute unter anderem Projekte für das
Art Department Studio Babelsberg (Zeitspeicher Papenburg) und gewerk design (Danfoss Museum in Nordborg).
2005 zog er nach Hamburg und arbeitete als Szenograf und Projektleiter bis 2012 für Kunstraum GfK in Hamburg.
Dort betreute und realisierte er über 5 Jahre das „Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost“.
Zu weiteren Projekten gehörte der „Train of Ideas – Hamburg European Green Capital 2011“.

2013 gründete er sein Atelier für Szenografie. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg.
www.svenklomp.de

Mariola Brillowska

„Selbstbildnis als Zeichentrick-Animation“

Es werden analog Selbstporträts mit Stiften auf Papier oder alternativ mit Tabletts gezeichnet, die digital zu einer Loop-Animation am PC verarbeitet werden. Teilnahmevorraussetzung: Lust am Zeichnen sowie keine ablehnende Haltung gegenüber dem Computer. Zum Workshop sind mitzubringen: Zeichenwerkzeug wie weicher Bleistift, Radiergummi, ggf. Feinliner, Schere, Tesa, Klebestift, Din A4 Papier wenn möglich 60 Gramm, A4 Mappe, Schnellhefter, USB-Stick, bei Möglichkeit Zeichentablett, Laptop, I-Pad oder alternative Modelle, Handy mit Kamerafunktion. Beispiel einer Selbstbildnisanimation ist zu sehen auf: https://vimeo.com/86559214

Weitere Filme von Prof. Brillowska und ihren Studenten sind zu sehen auf:

http://mariolabrillowska.com/films.html

https://vimeo.com/mariolabrillowska

http://mariolabrillowska.com/academy_films.html

https://vimeo.com/mbrillowskaclass

 

Mariola Brillowska, geboren 1961 in Sopot/Danzig, studierte von 1984 bis 1991 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Seit 1988 produziert sie in eigener Regie Animationsfilme, auch anarchistische Performances und Theatershows zählen zu ihrem Repertoire. Ihr Film Grabowski, Haus des Lebens erhielt bei den Kurzfilmtagen Oberhausen 1991 den Grand Prix. Von 2005 bis 2013 war sie Professorin für Zeichnen und Illustration an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main. Teilnahmen an zahlreichen internationalen Ausstellungen und Festivals sowie Retrospektiven ihrer Werke und Filmwerkschauen finden fortgehend statt, u.a. in New York, Warschau, Peking.

 

 

07.02.2014

Interdisziplinäre Workshopwoche Sommersemester 2014: 31.3.-4.4.2014

Vom 31.3. – 4.4.2014 findet die Interdisziplinäre Workshopwoche des Forums für das Sommersemester 2014 statt.
Auf Wunsch vieler Studierender liegt die Workshopwoche in der Woche vor Vorlesungsbeginn. (…)

07.02.2014

Forum

Das Forum für interdisziplinäre Studien an der Muthesius Kunsthochschule wurde 1996 als selbstständige Einrichtung gegründet. Es veranstaltet Symposien, konzipiert und publiziert von den Professorinnen und Professoren des IKDM und Workshopwochen sowie aus den Studiengängen der Kunsthochschule. Sein Programmangebot von Workshops und Symposien gibt regelmäßig Gelegenheit, einzelne Themen aufzugreifen und zu vertiefen. Dabei wird der jeweils aktuelle Forschungsstand unterschiedlicher Fachrichtungen berücksichtigt. Ziel ist es, eine Diskussion über die Fachgrenzen hinaus anzuregen und sie zu Formen ästhetischer Praxis in Beziehung zu setzen. Die Veranstaltungen verstehen sich als Forum für die Lehrenden und Studierenden der Muthesius Kunsthochschule, wenden sich aber darüber hinaus an eine interessierte Öffentlichkeit. Publikationen zu den Veranstaltungen sichern den Anspruch ab, aktiv in die Diskurse um Kunst und Wissenschaft einzugreifen.

Konzeption interdisziplinäre Workshopwoche

Prof. Dr. Bettina Möllring, Prof. Markus Huber, Prof. Dr. Kerstin Abraham,  Prof. Christian Teckert

Konzeption interdisziplinäre Symposien

Prof. Dr. Christiane Kruse, Prof. Dr. Petra Maria Meyer, Prof. Dr. Norbert M. Schmitz